Dr. Tobias HeuftPlastische & Ästhetische Chirurgieim Franziskus Krankenhaus Linz am Rhein

BRUST

Brustimplantate

Eine bewusste Entscheidung braucht ehrliche Informationen.

Brustimplantate ermöglichen es, das Volumen der Brust innerhalb eines Eingriffs gezielt zu ergänzen. Wer sich dafür entscheidet, sollte ihre Möglichkeiten ebenso kennen wie die damit verbundenen Risiken und langfristigen Fragen.

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Brustimplantat auf einer hellen Oberfläche

Brustimplantate können eine passende Möglichkeit sein.

Brustimplantate können insbesondere dann eine passende Möglichkeit sein, wenn eine Patientin sich ausdrücklich Brustimplantate wünscht, eine deutlichere Volumenzunahme anstrebt oder die körpereigenen Voraussetzungen begrenzt sind.

Zu einer bewussten Entscheidung gehört jedoch auch, die Besonderheiten und möglichen langfristigen Folgen von Brustimplantaten offen zu kennen.

Brustimplantate sind keine Entscheidung nur für heute.

Viele Patientinnen fragen sich, ob Brustimplantate nach einer bestimmten Zeit grundsätzlich ausgetauscht werden müssen. Ein festes Ablaufdatum gibt es nicht: Sind die Brustimplantate unauffällig und bestehen keine Beschwerden, ist ein Wechsel allein aufgrund ihres Alters nicht automatisch erforderlich.

Gleichzeitig kann niemand verlässlich vorhersagen, ob ein Brustimplantat ein Leben lang unverändert bleiben wird. Im Laufe der Jahre können Kontrollen, ein Wechsel, eine Entfernung oder eine andere Korrektur notwendig werden.

Auch der Begriff "lebenslange Garantie" wird häufig missverstanden. Meist bedeutet er, dass der Hersteller unter bestimmten Voraussetzungen ein neues Brustimplantat zur Verfügung stellt. Er bedeutet nicht, dass das eingesetzte Brustimplantat garantiert ein Leben lang hält oder sämtliche Kosten einer erneuten Operation übernommen werden.

Zu einer ehrlichen Entscheidung gehört deshalb, nicht nur über die gewünschte Größe und Form zu sprechen, sondern auch darüber, was Brustimplantate langfristig bedeuten können.

Kein festes Austauschdatum. Aber auch kein Versprechen für ein ganzes Leben.

In prospektiven Zehnjahresstudien der FDA wurde nach einer primären ästhetischen Brustvergrößerung bei etwa 26 bis 36 Prozent der Patientinnen mindestens eine weitere Brustoperation erfasst. Die Gründe waren unterschiedlich und umfassten nicht nur Schäden am Brustimplantat, sondern auch Kapselfibrosen, Veränderungen von Form oder Position sowie spätere Änderungswünsche.

Diese Zahlen stammen aus produktspezifischen Langzeitstudien und erlauben keine genaue Vorhersage für eine einzelne Patientin.

Wenn die natürliche Gewebekapsel fest wird.

Der Körper bildet um jedes Brustimplantat eine feine Hülle aus Bindegewebe. Das ist eine normale Reaktion und bleibt meist unbemerkt.

Bei einer Kapselfibrose verdickt oder verhärtet sich diese Gewebekapsel und zieht sich um das Brustimplantat zusammen. Die Brust kann dadurch fester werden, ihre Form verändern oder Schmerzen verursachen. Leichte Veränderungen müssen nicht zwangsläufig behandelt werden. Bei einer ausgeprägten Kapselfibrose kann jedoch eine weitere Operation notwendig werden.

Eine Kapselfibrose lässt sich auch bei sorgfältiger Planung und Durchführung nicht sicher verhindern. Deshalb richten wir unser operatives Vorgehen am aktuellen medizinischen Kenntnisstand aus und treffen Maßnahmen, die dazu beitragen können, das Risiko zu verringern.

Eine neu auftretende Verhärtung, Veränderung der Brustform oder Schmerzen sollten ärztlich untersucht werden.

Die Kapselfibrose gehört zu den häufigsten langfristigen Komplikationen von Brustimplantaten - und deshalb von Anfang an zu einer ehrlichen Entscheidung.

Wenn Form und Position sich verändern.

Auch bei sorgfältiger Planung können sich die Brust, das umgebende Gewebe oder die Position des Brustimplantats im Laufe der Zeit verändern. Ein Brustimplantat kann sich verlagern, sicht- oder tastbar werden oder Falten zeigen. Ebenso können Asymmetrien, Schmerzen oder Schäden an der Implantathülle auftreten.

Nicht jede Veränderung erfordert eine erneute Operation. Je nach Befund kann jedoch eine Kontrolle, weitere Diagnostik oder eine Korrektur notwendig werden. Neu auftretende einseitige Veränderungen, Schmerzen oder eine auffällige Veränderung der Brustform sollten deshalb ärztlich abgeklärt werden.

Ein seltenes Risiko, über das Patientinnen Bescheid wissen sollten.

BIA-ALCL ist eine seltene Krebserkrankung des Lymphsystems, genauer ein T-Zell-Lymphom, die sich meist in der Flüssigkeit oder Gewebekapsel um ein Brustimplantat entwickelt. Sie entsteht in der Regel nicht im Brustgewebe selbst und ist deshalb kein Brustkrebs im klassischen Sinne. Dennoch handelt es sich um eine ernst zu nehmende bösartige Erkrankung.

Das häufigste Warnzeichen ist eine neu auftretende und anhaltende Schwellung einer Brust - oft erst viele Jahre nach der Operation. Auch Schmerzen, ein Knoten oder eine ungewohnte Veränderung der Brust sollten ärztlich untersucht werden.

Wird BIA-ALCL früh erkannt, ist die Erkrankung in den meisten Fällen gut behandelbar. Häufig besteht die Behandlung in der vollständigen Entfernung der Brustimplantate und der umgebenden Gewebekapsel.

BIA-ALCL ist selten. Doch selten bedeutet nicht bedeutungslos: Wenn die Erkrankung auftritt, betrifft sie nicht eine Statistik, sondern eine einzelne Patientin. Deshalb gehört dieses Risiko zu einer ehrlichen Entscheidung für Brustimplantate.

Stand der Informationen: August 2026

Medizinisches Wissen entwickelt sich weiter

Sehr seltene Zusammenhänge können erst nach Jahren sichtbar werden.

Brustimplantate werden seit vielen Jahren eingesetzt und fortlaufend wissenschaftlich beobachtet. Dennoch können sehr seltene Zusammenhänge erst im Laufe der Zeit erkennbar werden.

Ein Beispiel ist das brustimplantatassoziierte Plattenepithelkarzinom, kurz BIA-SCC. Dabei handelt es sich um eine sehr seltene, möglicherweise aggressiv verlaufende Krebserkrankung, die in der Gewebekapsel um ein Brustimplantat entstehen kann - nicht im Brustgewebe selbst.

Bislang sind weltweit nur sehr wenige Fälle beschrieben. Wie häufig die Erkrankung tatsächlich ist und welche Faktoren ihre Entstehung begünstigen, lässt sich derzeit nicht verlässlich beantworten.

Neu auftretende Schwellungen, Schmerzen, Knoten oder ungewöhnliche Veränderungen einer Brust sollten deshalb auch viele Jahre nach einer Brustvergrößerung ärztlich untersucht werden.

Zu einer bewussten Entscheidung gehört auch das Wissen, dass sich medizinische Erkenntnisse weiterentwickeln können und heute noch unbekannte Zusammenhänge möglicherweise erst später sichtbar werden.

Quellenhinweis: FDA Safety Communication vom 08.03.2023; dort 19 in der Fachliteratur beschriebene Fälle. Daraus wird keine individuelle Risikozahl abgeleitet.

Beschwerden ernst nehmen - auch wenn noch nicht alle Zusammenhänge geklärt sind.

Einige Patientinnen mit Brustimplantaten berichten über anhaltende Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Hautveränderungen, Haarausfall oder ein allgemeines Gefühl, nicht mehr richtig gesund zu sein. Für diese sehr unterschiedlichen Beschwerden hat sich der Begriff Breast Implant Illness, kurz BII, etabliert.

Die Beschwerden der betroffenen Frauen sind real. Bis heute gibt es jedoch weder einen einzelnen Test noch ein klar definiertes Krankheitsbild, mit dem sich Breast Implant Illness sicher feststellen lässt. Auch ist noch nicht abschließend geklärt, bei welchen Patientinnen Brustimplantate tatsächlich die Ursache oder ein mitwirkender Faktor sind. Deshalb sollten zunächst auch andere mögliche medizinische Ursachen sorgfältig untersucht werden.

Einige Patientinnen berichten nach der Entfernung ihrer Brustimplantate über eine Besserung. Daraus lässt sich für die einzelne Frau jedoch kein sicherer Behandlungserfolg ableiten.

Nicht jede ungeklärte Beschwerde wird durch Brustimplantate verursacht. Aber keine Patientin sollte mit ihren Beschwerden vorschnell abgewiesen werden.

Wenn der Verdacht auf Breast Implant Illness besteht, braucht es eine sorgfältige medizinische Abklärung und eine ehrliche Besprechung der Möglichkeiten. Dazu kann auch die Entfernung der Brustimplantate gehören - ohne das Versprechen, dass dadurch alle Beschwerden verschwinden.

Quellenhinweis: FDA: Medical Device Reports for Systemic Symptoms in Women with Breast Implants. Stand der Seite: August 2026.

Häufige Fragen

Müssen Brustimplantate nach zehn Jahren ausgetauscht werden?

Nein. Brustimplantate haben kein festes Ablaufdatum und müssen nicht allein deshalb gewechselt werden, weil seit der Operation zehn Jahre vergangen sind.

Sind die Brustimplantate unauffällig und bestehen keine Beschwerden, ist ein Wechsel allein aufgrund ihres Alters nicht automatisch erforderlich. Gleichzeitig lässt sich nicht vorhersagen, ob sie ein Leben lang unverändert bleiben.

Deshalb gehören langfristige Kontrollen und die Möglichkeit eines späteren Eingriffs von Anfang an zu einer bewussten Entscheidung.

Was bedeutet eine lebenslange Garantie bei Brustimplantaten?

Eine lebenslange Garantie bedeutet in der Regel nicht, dass das eingesetzte Brustimplantat garantiert ein Leben lang hält.

Meist stellt der Hersteller bei bestimmten anerkannten Garantiefällen ein Ersatz-Brustimplantat zur Verfügung. Ob und in welchem Umfang auch Kosten für Operateur, Klinik oder Narkose übernommen werden, hängt vom jeweiligen Garantieprogramm und seinen Bedingungen ab.

Eine lebenslange Garantie auf einen möglichen Produktersatz ist deshalb nicht dasselbe wie eine lebenslange Haltbarkeit des Brustimplantats.

Wie wahrscheinlich ist eine weitere Operation?

Eine erneute Operation ist nach einer Brustvergrößerung mit Brustimplantaten nicht ungewöhnlich. In mehreren prospektiven Zehnjahresstudien der FDA wurde bei etwa 26 bis 36 Prozent der Patientinnen nach einer primären Brustvergrößerung mindestens eine weitere Brustoperation erfasst.

Die Gründe waren unterschiedlich und umfassten Kapselfibrosen, Veränderungen von Form oder Position, Schäden am Brustimplantat sowie spätere Änderungswünsche. Die Studien sind produktspezifisch und erlauben keine genaue Vorhersage für eine einzelne Patientin.

Welche Kontrollen sind mit Brustimplantaten sinnvoll?

Brustimplantate sollten auch dann langfristig kontrolliert werden, wenn keine Beschwerden bestehen. Welche Untersuchungen zu welchem Zeitpunkt sinnvoll sind, hängt vom verwendeten Brustimplantat, den dazugehörigen Herstellerinformationen und der individuellen Situation ab.

Je nach Befund können neben der ärztlichen Untersuchung auch Ultraschall oder MRT eingesetzt werden. Den passenden Kontrollplan besprechen wir persönlich und passen ihn bei Bedarf im weiteren Verlauf an.

Unabhängig von geplanten Kontrollen sollten neu auftretende Schmerzen, Verhärtungen, Schwellungen, Knoten oder Veränderungen der Brust zeitnah ärztlich untersucht werden.

Kann ein beschädigtes Brustimplantat unbemerkt bleiben?

Ja. Besonders eine Beschädigung eines silikonhaltigen Brustimplantats kann zunächst ohne Schmerzen oder äußerlich sichtbare Veränderung bestehen.

Bildgebende Untersuchungen können dabei helfen, solche Veränderungen zu erkennen. Welche Untersuchung sinnvoll ist, richtet sich nach dem verwendeten Brustimplantat, den Herstellerinformationen und dem individuellen Befund.

Meine Brust ist hart und hat sich verformt. Was kann dahinterstecken?

Eine neu auftretende Verhärtung oder Veränderung der Brustform kann auf eine Kapselfibrose hinweisen, aber auch andere Ursachen haben.

Besonders wenn zusätzlich Schmerzen, eine einseitige Schwellung oder eine zunehmende Veränderung auftreten, sollte die Brust ärztlich untersucht werden. Erst die Untersuchung zeigt, was hinter den Beschwerden steckt und ob eine Behandlung notwendig ist.

Können Brustimplantate verrutschen oder sichtbar werden?

Ja. Brust, Gewebe und Brustimplantate können sich im Laufe der Zeit verändern. Brustimplantate können ihre Position verändern, unter der Haut tastbar werden oder sichtbare Falten zeigen.

Nicht jede Veränderung erfordert eine erneute Operation. Ob eine Kontrolle, weitere Diagnostik oder eine Korrektur sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Befund ab.

Welche Veränderungen sollte ich ärztlich untersuchen lassen?

Eine neu auftretende einseitige Schwellung, anhaltende Schmerzen, eine deutliche Verhärtung, ein Knoten oder eine ungewöhnliche Veränderung von Form oder Größe der Brust sollten ärztlich abgeklärt werden.

Solche Veränderungen können unterschiedliche und häufig gut behandelbare Ursachen haben. Da sie jedoch auch auf seltene Erkrankungen hinweisen können, sollten sie nicht über längere Zeit unbeobachtet bleiben.

Was ist BIA-ALCL?

BIA-ALCL ist eine seltene Krebserkrankung des Lymphsystems, genauer ein T-Zell-Lymphom, die sich meist in der Flüssigkeit oder Gewebekapsel um ein Brustimplantat entwickelt. Sie entsteht in der Regel nicht im Brustgewebe selbst und ist deshalb kein Brustkrebs im klassischen Sinne. Dennoch handelt es sich um eine ernst zu nehmende bösartige Erkrankung.

Typische Hinweise sind eine neu auftretende und anhaltende Schwellung, Schmerzen, ein Knoten oder eine ungewöhnliche Veränderung einer Brust - häufig erst Jahre nach der Operation.

Wird die Erkrankung früh erkannt, ist sie in den meisten Fällen gut behandelbar.

Wie häufig ist BIA-ALCL?

Das individuelle Risiko lässt sich nicht mit einer einzigen allgemeingültigen Zahl angeben. Die veröffentlichten Schätzungen unterscheiden sich deutlich, weil Datengrundlage, Beobachtungsdauer und Vorgeschichte der verwendeten Brustimplantate nicht in allen Untersuchungen vergleichbar sind.

Dem BfArM lagen mit Stand vom 16. Dezember 2025 insgesamt 74 histologisch bestätigte Fälle aus Deutschland vor. Die ASPS berichtete mit Stand vom 30. Mai 2025 über etwa 1.618 weltweit bekannte Fälle. Diese Fallzahlen zeigen, dass die Erkrankung real ist, erlauben aber keine persönliche Risikoberechnung.

Was ist BIA-SCC?

BIA-SCC ist ein sehr seltenes, möglicherweise aggressiv verlaufendes Plattenepithelkarzinom, das in der Gewebekapsel um ein Brustimplantat entstehen kann. Es handelt sich nicht um Brustkrebs im eigentlichen Brustgewebe.

Die FDA wertete in ihrer Sicherheitsmitteilung vom 8. März 2023 insgesamt 19 in der Fachliteratur beschriebene Fälle aus. Aufgrund der sehr kleinen Zahl lassen sich Häufigkeit und persönliche Risikofaktoren derzeit nicht zuverlässig bestimmen.

Müssen beschwerdefreie Brustimplantate wegen BIA-ALCL oder BIA-SCC vorsorglich entfernt werden?

Nach den derzeitigen Empfehlungen besteht bei beschwerdefreien Patientinnen kein allgemeiner Anlass, Brustimplantate allein aus Sorge vor BIA-ALCL oder BIA-SCC vorsorglich entfernen zu lassen.

Wichtig sind die langfristige Beobachtung und eine zeitnahe Untersuchung, wenn sich die Brust ungewöhnlich verändert. Eine individuelle Vorgeschichte oder ein konkreter Befund kann zu einer anderen Empfehlung führen.

Was versteht man unter Breast Implant Illness?

Mit Breast Implant Illness, kurz BII, beschreiben Patientinnen sehr unterschiedliche Beschwerden, die sie mit ihren Brustimplantaten in Verbindung bringen. Dazu zählen beispielsweise anhaltende Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Muskel- oder Gelenkbeschwerden, Hautveränderungen oder Haarausfall.

Die Beschwerden der betroffenen Frauen sind real. Bislang gibt es jedoch keinen einzelnen Test und keine einheitlichen Kriterien, mit denen Breast Implant Illness sicher festgestellt werden kann. Auch ist noch nicht abschließend geklärt, bei welchen Patientinnen Brustimplantate die Ursache oder ein mitwirkender Faktor sind.

Einige Patientinnen berichten nach der Entfernung ihrer Brustimplantate über eine Besserung, andere nicht. Deshalb sollten zunächst auch andere mögliche Ursachen sorgfältig untersucht und die weiteren Möglichkeiten ohne ein Heilungsversprechen besprochen werden.

Kann ich mit Brustimplantaten weiterhin zur Mammographie?

Ja. Die reguläre Brustkrebsvorsorge bleibt auch mit Brustimplantaten wichtig. Bei der Terminvereinbarung sollte das Untersuchungszentrum darüber informiert werden, dass Brustimplantate vorhanden sind.

Erfahrene Untersucherinnen und Untersucher können die Aufnahmen mit angepassten Techniken durchführen. Die Mammographie ersetzt allerdings nicht die gezielte Untersuchung der Brustimplantate auf mögliche Schäden.

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Gute Entscheidungen beginnen mit ehrlicher Beratung.

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